
Vier Zutaten. Und Zeit.
Bier ist eines der ältesten Getränke der Menschheit. Wie es entsteht, ist einfach zu erklären — und ein Leben lang zu verfeinern.
Was in jedem Sud steckt.
Wasser
Bier besteht zu über 90 % aus Wasser. Wir nutzen unsere eigene Quelle unter dem Sudhaus — weich, mineralarm, ideal für helle und mittlere Stile.
Malz
Gekeimtes und gedarrtes Getreide — meist Gerste, für das Weizen auch Weizen. Das Malz bestimmt Farbe, Körper und einen großen Teil des Aromas.
Hopfen
Gibt dem Bier Bitterkeit, Aroma und natürliche Haltbarkeit. Wir arbeiten mit deutschen Aromahopfen sowie mit Cascade und Citra für unser Pale Ale.
Hefe
Das Wesen, das aus Zuckerwasser Bier macht. Ober- oder untergärig — jede Hefe hat ihren Charakter, ihren Geschmack, ihre Temperatur.
Vom Korn zum Glas.
- 01Schroten
Das Malz wird gebrochen, aber nicht gemahlen. Die Spelzen bleiben ganz — später brauchen wir sie als Filter.
- 02Maischen
Malzschrot und heißes Wasser werden gemischt. In Rasten bei verschiedenen Temperaturen entstehen die Zucker, die später vergoren werden.
- 03Läutern
Die Maische wird geklärt: Die festen Bestandteile bleiben zurück, die klare, süße Würze wird abgezogen.
- 04Kochen
Die Würze wird eine Stunde gekocht. Hier kommt der Hopfen dazu — für Bitterkeit früh, für Aroma spät.
- 05Gärung
Nach dem Kühlen kommt die Hefe. In fünf bis zehn Tagen entsteht aus Zucker Alkohol, Kohlensäure — und Bier.
- 06Reifung
Kalt gelagert, wochenlang. Aromen finden sich, Kanten glätten sich. Erst dann füllen wir ab.
Drei Begriffe, die helfen.
- Stammwürze
- Gelöste Trockenmasse in der Würze vor der Gärung — misst grob, wie „gehaltvoll" ein Bier wird.
- IBU
- International Bitterness Units. Ein leichtes Kellerbier liegt bei 20, ein Imperial Stout jenseits von 60.
- EBC
- European Brewery Convention — misst die Farbe. Von hellgold (unter 10) bis tiefschwarz (über 70).